Ausstellung in
der Galerie im Alten Schloss Gaildorf vom 25.04. -
16.05.2010
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Streng² in der
Galerie im Alten Schloß

Sonja Strengs Malereien und Farbzeichnungen locken auf eine Reise
durch die vermeintlich richtige Ordnung in jedermanns Geist. Gedanken,
flüchtige Gespinste, die für Augenblicke Räume öffnen und flüchtige
Kindheitserinnerungen hält sie fest, verleiht diesen immateriellen
Momenten Gestalt auf ihren Leinwänden und Papieren. „Den Dingen
nachzugehen um ihrer selbst willen, den Ideen, auch den nicht die Welt
bewegenden, zu gestatten, Ausdruck und Form zu gewinnen, ist wichtiger
Teil ihrer Arbeit. Diese Fundstücke werden mit feiner Ironie verwoben,
gleich, ob es sich um gedankliche oder gegenständliche handelt. Es soll
nicht alles Sinn stiften, sondern Startpunkt sein
in der Entwicklung von Werkreihen. Mit freimütigem Materialmix
entrückt sie Alltägliches aus ihrem Umfeld, stellt es in andere
Zusammenhänge, transformiert es manchmal bis zur Entfremdung vom Zweck.
Dadaistisch anmutende Darstellungen verlangen kein Verständnis, nur die
Bereitschaft, auf ursprüngliche Weise sehen, erleben, fühlen zu können.

Wildis Streng hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei
Prof. Erwin Gross studiert.
Hauptsujet ihrer Bilder ist sie selbst – nicht aus Narzissmus, sondern
vielmehr aus praktischen Gründen – die Selbstporträts entstehen nach
Fotovorlagen. Sie malt realistisch und relativ flächig und in starken
Farben. Sie arbeitet ebenso meist seriell, wobei sie sich von
Ereignissen, Gefühlen und auch Erinnerungen inspirieren lässt.
Die Serie „Ich und der Dschungel“ befasst sich beispielsweise mit
Südamerika, einer Fusion aus der Kultur der Inkas und einem tropischen
Paradies. Ihre besondere Beziehung zum Element Wasser thematisiert die
Serie der „Aquarienbilder“.
Eine neue
Werkreihe befasst sich nach der Auseinandersetzung mit Südamerika nun
mit den deutschen Wäldern. Allegorische Darstellungen von Bäumen und
Frauen, kommunizierend mit verschiedenen Waldtieren, deren Deutung dem
Betrachter überlassen wird.
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