Ausstellung in der Galerie im Alten Schloss Gaildorf vom 12.03. - 1.04.2007
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"NEUE
HEIMAT"
Helen
Daphne Walch hat an der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste in Karlsruhe bei Prof. Caramelle
studiert und im Jahr 2004 Ihr Studium mit dem
Meisterschülerjahr beendet. Sie arbeitet
vorwiegend mit dem Medium der Zeichnung. In Ihren
Arbeiten erzeugt die Künstlerin eine große
Spannung zwischen
Figuration und Abstraktion
, indem sie
gezeichnete Architekturfragmente mit
Landschafts-
und Naturelementen überlagert und verbindet
. Die
Sujets Ihrer großformatigen Zeichnungen auf
Papier als auch ihre kleinformatigen Zeichnungen
auf Pergament zeigen gegenwärtig idyllisch
scheinende Architekturen und Landschaften, die von
historisierenden Elementen und transzendenter
Symbolik wie zersetzt wirken. Technisch verstärkt
sich dieser Eindruck durch den Einsatz von
unterschiedlichen Materialien wie deren
reflektierenden Oberflächen, die je nach
Betrachterstandpunkt Teile der Zeichnung
hervorheben oder zurücktreten lassen. Helen
Daphne Walchs Arbeiten spielen mit dem Fragmentarischen und bilden
somit
einen Spielraum
für den Betrachter.
Die Zeichnung „Triumph“ zeigt zum
Beispiel einen wappentragenden Adler, der
scheinbar über das Feuer triumphierend
emporsteigt, gleichzeitig von den Flammen verzehrt
wird. Die Ambivalenz von Licht und Reflektion
erzeugt eine Unsicherheit über die Eindeutigkeit
des Motivs und dessen Geschichte. Die Ausstellung
„Neue Heimat“ zeigt diverse Assoziationsketten
zum Ausstellungstitel und zur Realität von
Architektur und Symbolik.
Neben der Ausstellung sind zudem verschiedene von der Künstlerin eingeladene Positionen aus ihrem Umfeld zu sehen: Lutz Fezer (Zeichnung), Heiko Sievers (Malerei), Kerstin Silbermann (Zeichnung) und Miriam Tute (Video).
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