Ausstellung in der Galerie im Alten Schloss Gaildorf vom 06.05. - 28.06.2007

 

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So weit so gut

Unter dem Titel „So weit so gut“ wird ab 6. Mai eine Gemeinschaftsausstellung in der Galerie im Alten Schloss in Gaildorf von drei Künstlerin gezeigt. Der Titel der Ausstellung ist mehr Programm als Motto für eine Werkschau der zurückliegenden Jahre der Kunstschaffenden Dirk Pokoj, Roger Bitterer und John T. Manshaupt. Gezeigt werden Installation und Plastik, sowie Malerei, Grafik und Fotografie.

Seit 1994 arbeitet  der 41-jährige Grafiker Dirk Pokoj  als frei schaffender Künstler. Der gebürtige Stuttgarter lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Gaildorf. Im Mittelpunkt seines bisherigen Schaffens stehen ausdrucksstarke auf das Wesentliche reduzierte figurative Kompositionen. Er setzt dies mit den Mitteln der Graphik und der Plastik um. Besonders beeindruckend sind  seine Figurengruppen aus Beton. In der Ausstellung wird ein umfangreiche Figurengruppe aus Beton gezeigt, die allein wegen ihrer Ausmaße den Charakter einer Installation besitzt. In jüngster Zeit hat er sich leidenschaftlich mit Malerei beschäftigt, dabei entstandene Werke werden ebenfalls in der Ausstellung gezeigt. In der Vergangenheit waren von dem Künstler Werke bei einer großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München, bei der Holzschnitt-Triennale in Ludwigsburg und in der Ausstellung zum Lucas-Cranach-Preis der Stadt Kronach zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Künstler Roger Bitterer ist 1966 geboren und lebt und arbeitet in Winterbach. Er hat 6 Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert.  In seinen Zeichnungen und seiner Graphik ist vordergründig nichts Gegenständliches zu erkennen. Dies gibt dem Betrachter die Freiheit zu entscheiden, was er wie sieht. Es verlangt von ihm aber auch, sich vor jedem Werk wieder neu zu orientieren. Dagegen stehen die Fotografien und digitalen Bilder, die einfache Dinge und Materialien, Zufallsprodukte und Alltagssituationen zeigen. Doch das Festhalten  der „banalen“ Bildgegenstände setzt über die Gegenstände hinausweisende Assoziationen in Gang.

 

Der in Winnenden lebende und arbeitende Künstler John T. Manshaupt  ist mit Malerei vertreten. In seinen Bildern spart er mit Farbe nicht. Auf der einen Seite steht in seinen Bildern die plakative Bildsprache, die durch Texte im Bild als typographische Elemente ein paradoxes Spannungsfeld zwischen Bildinhalt und Text erzeugt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Besucher wird konfrontiert  mit intimer Alltagsanalyse, entzauberten Bestandaufnahmen als Psychogramme der Gesellschaft. Die drei Künstler sind sich einig in der Aussage: „So weit so gut“, nur keine Gemeinsamkeiten.


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