Ausstellung in der Galerie im Alten Schloss Gaildorf vom 12.03. - 02.04.2006
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Freude an Farbe Form und Fläche
Unter dem Motto
„Freude
an Farbe Form und Fläche“ stellen Jutta
Lamprecht und Heiner Kühn von 12. März bis 2.
April ihre Arbeiten in der Galerie im Alten
Schloss in Gaildorf aus.
Die Künstlerin Jutta Lamprecht hat zusammen mit Susanne Dölker ein gemeinsames Atelier in Winzenweiler einem Teilort von Gaildorf. In der Region ist sie durch ihre Batikkunst bekannt geworden, die immer wieder in Ausstellungen oft zusammen mit ihrer Künstlerkollegin Susanne Dölker zu sehen waren. Aber eigentlich kommt sie von der Buchillustration her. Hier liegen ihre künstlerischen Wurzel und hier hat sie über drei Jahrzehnte hinweg gearbeitet, neben ihren anderen Arbeitsgebieten Batik, Entwürfen von Porzellandekor und angewandter Kunst. An der Stuttgarter Kunstakademie hat sie Buchgrafik studiert. In der Buchgrafik sind zeichnerisches Können und die Beherrschung grafischer Techniken Grundvoraussetzungen. Seit 1968 ist sie freie Mitarbeiterin des Heinrichshofen’s Verlages Wilhelmshaven, der auf Musikalien spezialisiert ist. Über drei Jahrzehnte hat sie das Erscheinungsbild dieses Verlages mit ihren Linolschnitten geprägt. Von ihr illustrierte Bücher sind bis in die Gegenwart hinein im Umlauf und beliebt in Schulen und Musikschulen. In dieser Ausstellung werden ihre Original-Linolschnitte gezeigt.

Der
in Lübeck lebende Künstler Heiner Kühn hat eine
Zeit lang zusammen mit Jutta Lamprecht an der
Stuttgarter Kunstakademie studiert. Seit 1966 war
er als Kunsterzieher in Lübeck tätig. Seit 1975
gehört er dem Vorstand der Gemeinschaft der
Lübecker Maler und Bildhauer an. Während seines
Studiums war sein Schwerpunkt die Malerei
(Gouachen, Öl- und Mischtechniken). Doch nach
seinem Studium war über zwei Jahrzehnte lang die
Radierung sein bevorzugtes Ausdrucks- und
Gestaltungsmittel für maritime Motive. Seit 1989
hat er sich wieder mehr der Malerei zugewandt.
Hier sind seine Motive erlebte und vorgestellte
Landschaften, Architekturen und Stillleben. Sie
geben den Eindruck des Erlebten, des Gesehenen
oder Gewünschten wieder, ohne eine
naturalistische Schilderung der Wirklichkeit zu
sein. Es sind ästhetische und harmonische
Bildmotive kompositorisch streng gebaut und
geordnet. Farbflächen und – formen wachsen
zusammen; dabei überwiegt manchmal das
Architektonische, manchmal das Landschaftliche.

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