Ausstellung in der Galerie im Alten Schloss Gaildorf vom 18.05. - 18.06.2006  

 

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Querschnitt – Nadja Grenz, Malerei + Graphik

 Ewald Plohmann, Druckgraphik

 

                    

  Nadja Grenz 1950 in Nikolaewsk (Russland) geboren studierte 1970-1974 in der Kunstfachschule in Saratov, schwerpunktmäßig „Malerei und Zeichnen“. Von 1974 bis 1993 arbeitete sie als Designerin, Gebrauchsgrafikerin, Chefmalerin in einer Freizeiteinrichtung (Kulturpalast). Seit 1993 Jahre wohnt sie in Schwäbisch Hall. Unter dem Eindruck einer neuen Lebenssituation entstanden Bilder in verschiedenen Maltechniken wie Aquarell, Tusche, Pastell. Da sie in Russland nur die traditionelle realistische Malweise erlernt hatte, interessierte sie sich für neue Techniken, Farbtheorien. Kontakte mit anderen Künstlern eröffneten für sie eine weitere Dimension in der Kunst. In zwei Semestern an der freien Kunstakademie Schwäbisch Hall erweiterte sie ihr künstlerisches Wissen. Die Farbräume werden zunehmend differenzierter, die Gestaltung zeigt mehr Plastizität und Lebendigkeit. Das alles gibt ihr die Möglichkeit, mit anderen Techniken zu experimentieren und in der Suche nach eigenen Wegen sich selber und eigener Weltempfindlichkeit treu zu bleiben.

 

               

Ewald Plohmann ist ein Drucker aus Passion, ein Drucker aus Leidenschaft. 1954 in Dillingen an der Donau geboren hat er das Druckerhandwerk regelrecht von der Pike auf erlernt und studiert.

Prozesse zeigen sich im Werdegang der Bilder von Ewald Plohmann an – Erkundungsprozesse, Forschungsprozesse, Wege um Bilder zu finden, innerhalb deren sich ganze Bildserien entwickeln, und immer neues aus diesem Umgang hervorgeht. Sein Themenbereich sind christliche Motive. Das Glaubensgeheimnis von Tod und Auferstehung spielt in seiner Kunst die zentrale Rolle.

Ewald Plohmann wurde 1991 zum Diakon geweiht und ist in der Zwischenzeit in der katholischen Kirche Sankt Josef tätig. Der Holzschnitt eignet auch gerade für die Verkündigung, der Propaganda fidii, wie es lateinisch in der Tradition heißt. Und dies entspricht seiner Grundhaltung und Einstellung als Diakon und findet wiederum in der Kunst und in seiner bildnerischen Sprache einen adäquaten Ausdruck.

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